Transforming Performance
Orientierung für Investoren in Zeiten strukturellen Wandels
Januar 2026
Aktuelles Projekt
AUSSERBÖRSLICHES BETEILIGUNGSKAPITAL
ALS TRANSFORMATIONSASSETKLASSE
Warum außerbörsliches Beteiligungskapital für Transformation zentral ist
Hochvermögende und Unternehmerfamilien investieren in erheblichem Umfang in außerbörsliches Beteiligungskapital – direkt und auch über Private-Equity- und Venture-Capital-Fonds. Damit nehmen sie maßgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung und Entwicklung nicht börsennotierter Unternehmen.
Doch wie systematisch nutzen Beteiligungsgesellschaften dieses Kapital für den Umbau der Wirtschaft – und wo liegen realistische, wirtschaftlich attraktive Transformationspotenziale?
Diese Fragen stehen im Zentrum unserer aktuellen Transparenzinitiative Transforming Performance.
Außerbörsliches Beteiligungskapital spielt für Innovation und unternehmerische Erneuerung eine Schlüsselrolle. Gerade jenseits der Kapitalmärkte entstehen neue Geschäftsmodelle, Technologien und Organisationsformen. Für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Standorten kommt dieser Assetklasse daher eine besondere Bedeutung zu. Unternehmerfamilien stellen Kapital für Transformationsprozesse häufig selbstverständlich bereit – sowohl im eigenen Unternehmen als auch über Beteiligungen an PE- und VC-Fonds.
Die bestehende Informationslücke
Gleichzeitig fehlt es bislang an belastbaren, vergleichbaren Daten, wie professionell gemanagte Beteiligungsgesellschaften Transformation strategisch verankern, operationalisieren und messen. Genau hier setzt Transforming Performance an.
Gemeinsam mit den Sustainable-Finance-Experten des WWF Deutschland schließen wir diese Informationslücke in einem Pionierprojekt. Auf Basis einer eigens entwickelten Methodik analysieren wir reale Strategien, Steuerungsansätze und Prioritäten von PE- und VC-Gesellschaften im Umgang mit Transformationsanforderungen. Ziel ist es, bestehende Ansätze fundiert einzuordnen und systematisch vergleichbar zu machen.
Das Vorhaben verfolgt zwei zentrale Ziele:
Zum einen schaffen wir Transparenz darüber,
welche Transformationsstrategien
sich
in der Praxis etabliert
haben und wo ihre Grenzen liegen. Zum anderen ermöglichen wir Vermögensinhabern und Family Offices das Einbeziehen transformationsrelevanter Aspekte in Allokations-, Auswahl- und Governance-Entscheidungen. So lassen sich wirtschaftlich attraktive Performancepotenziale mit einem Beitrag zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit verbinden.
Beteiligung und Dialog
Bereits heute stehen wir im Rahmen des Projekts im Austausch mit themeninteressierten Unternehmerfamilien und Family Offices zu ihren bisherigen Ansätzen. Diesen Dialog möchten wir gezielt erweitern. Wenn Sie Vermögensinhaber oder Family Officer sind und Interesse an einem strukturierten Erfahrungsaustausch sowie an der inhaltlichen Begleitung dieses Vorhabens haben, sprechen Sie uns gerne an.
Auch der Dialog mit PE- und VC-Gesellschaften ist ein zentraler Bestandteil des Projekts – insbesondere in der aktuell laufenden Feldphase. Wenn Sie eine im DACH-Raum aktive Beteiligungsgesellschaft vertreten und sich mit der systematischen Integration von Transformationsaspekten in Investment- und Managementstrategien befassen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Alternativ können Sie sich auch direkt an unseren Projektpartner WWF Deutschland wenden; dort steht Ihnen Vanessa Bolmer als Projektverantwortliche zur Verfügung.
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Weitere Informationen zu diesem Leuchtturmvorhaben finden Sie
hier.
Projektstatus
An der laufenden Transparenzinitiative beteiligen sich bereits zahlreiche Private Equity- und Venture Capital-Gesellschaften. Erste aggregierte Ergebnisse werden zur Jahresmitte veröffentlicht.
Stimmen aus der Praxis
Die empirische Arbeit von Transforming Performance wird flankiert durch vertiefende Gespräche mit erfahrenen Akteuren aus dem Private-Equity-Umfeld. Die Interviews geben Einblick in strategische Denkweisen, operative Realitäten und wiederkehrende Fehlannahmen – aus der Perspektive professioneller Investoren.
Olivier Weddrien
E3 Holding | Private Equity · Nachhaltigkeit als strategischer Ausrichtungsanker
Außerbörsliches Beteiligungskapital – Zukunftsmotor und attraktive Anlageklasse
Im Interview beschreibt Olivier Weddrien, warum langfristig orientiertes außerbörsliches Beteiligungskapital gerade im Mittelstand ein tragfähiger Ansatz ist und wo er in der aktuellen Lage besondere Chancen sieht. Er erläutert, wie geduldiges Kapital, klare industrielle Logiken und eine konsequente Ausrichtung an Nachhaltigkeitskriterien dazu beitragen, Unternehmen auch in volatilen Marktphasen stabil zu entwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit über mehrere Zyklen hinweg zu sichern.
Detlef Mackewicz
Mackewicz & Partner | Private Equity · Professionalisierung von Investmentstrategien
Strategie schlägt Bauchgefühl – Ausgestaltung leistungsfähiger Private-Equity-Programme
Im Interview erläutert Detlef Mackewicz, welche strukturellen Voraussetzungen Private-Equity-Strategien erfüllen müssen, um langfristig leistungsfähig zu sein. Er zeigt auf, warum nachhaltige Performance weniger von einzelnen Opportunitäten als von strategischer Disziplin, klaren Allokationspfaden und konsistenter Portfolio-Steuerung abhängt – und weshalb hochvermögende Investoren in der Praxis häufig stärker intuitiv agieren, als
es für illiquide Langfristinvestments sinnvoll wäre.
Projektkontext: Die Vorgeschichte
Bereits seit einigen Jahren begleiten wir bei ResFutura die Entwicklung von Gesamtvermögensstrategien, die explizit ökologische und soziale Nachhaltigkeit mitdenken. Der Grund: Die wissenschaftliche Befundlage unterstreicht, dass die Implementierung solcher Strategien und Geschäftsmodelle lohnt – unter wirtschaftlichen, naturwissenschaftlichen und familienbezogenen Aspekten.
War die Erde mit ihren Ressourcen noch vor einigen Jahrzehnten groß genug, um die Bedürfnisse ihrer Bewohner zu befriedigen, ist dies heute nur noch bedingt der Fall. Seit Beginn der 1990er Jahre verbrauchen wir alljährlich mehr biologische Ressourcen, als die ökologischen Systeme unseres Planeten zu regenerieren vermögen; derzeit sind Letztere bereits Anfang August aufgezehrt – am sogenannten Earth Overshoot Day. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung vorerst weiter. Wollen wir Wohlstand sichern und weiteres Wachstum für etablierte wie aufstrebende Volkswirtschaften ermöglichen, braucht es notwendig eine effizientere Ressourcennutzung, innovative Technologien und neue Handlungsweisen.
Ein solcher Umbruch ist eine Herausforderung – schon weil der Mensch evolutorisch bedingt allzu gern an etablierten Erfolgsmustern früherer Tage festhält. Nicht zuletzt aus diesen biografischen Gründen sehen wir im Kreis jüngerer Persönlichkeiten eine deutlich größere Affinität als bei Älteren, nachhaltige Strategien im Sinne eines gleichberechtigten Dreiklangs von People, Planet und Profit zu gestalten: Sie sind nicht vergleichbar vorgeprägt. Abseits dieses Faktums bieten die anstehenden Veränderungen – wie jeder Epochenbruch – generell neben Risiken auch gewaltige unternehmerische Chancen. Und die Aussicht auf resiliente Geschäftsmodelle.
Dieser Sachverhalt war leitend für unseren Entschluss, den Themenkomplex Sustainable Wealth als dauerhaften Forschungsschwerpunkt mit wechselnden Projekten in den Blick zu nehmen.
So dokumentierte unsere umfangreiche Studie Sustainable Wealth erstmals den Status quo des Umgangs hochvermögender Adressen mit dem Themenfeld Nachhaltigkeit und skizzierte den Weg zur Entwicklung eigener, individueller Nachhaltigkeitsstrategien. Im vergangenen Jahr haben wir die Bundesinitiative Impact Investing (BIII) bei der Umsetzung ihrer Marktstudie unterstützt – für mehr Transparenz rund um das wachsende Segment des Impact Investing. Aktuell leisten wir Pionierarbeit im oben vorgestellten Leuchtturmprojekt zur Transformationsposition außerbörslichen Beteiligungskapitals. Verfolgen Sie das Vorhaben und ordnen Sie auch Ihre Investments sachlich fundiert ein.
Sie möchten mehr erfahren?
Wenn Sie mehr über die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit in individuellen Strategien erfahren möchten, sich für einen systematischen Ansatz zur Integration des Themas in die Gesamtvermögensstrategie oder einzelne Assetklassen interessieren, eine Weiterentwicklung des Berichtswesens oder die Überprüfung von Mandaten auf Nachhaltigkeits-eingeschaften anstreben, kommen Sie mit uns ins Gespräch. Lassen Sie uns wissen, wo Sie stehen und welche Aspekte Sie vertiefen möchten.
Wir unterstützen Sie gerne - unabhängig und nur Ihren Anliegen verpflichtet.




